Januar 2019

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 10. Januar lesen und dikutieren wir das Interview Wert-Abspaltung, Geschlecht und Krise des Kapitalismus von Clara Navarro Ruiz mit Roswitha Scholz, auf spanisch erschienen in der Zeitschrift Constelaciones. Revista de Teoría Crítica „Marx, la Teoria Crítica y el presente: Legados, actualizaciones, reapropiaciones“ (Nr. 8-9, 2017).

Am Donnerstag, den 24. Januar machen wir weiter mit der Lektüre vom 10. Januar und steigen ein bei Frage/ Abschnitt 5.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

Dezember 2018 Sendung Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmäßig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die Beiträge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekündigt.

  • Dezember 2018 Sendung [Skript] zum Vortrag Zur Geschichte der Armenfürsorge von Leni Wissen am Mittwoch, den 12. Dezember 2018. Teil 1 der 4teiligen Reihe vom exit!-Seminar 2018 Klasse und soziale Frage.

„Arbeit“ als zentrale Tätigkeitsform im Kapitalismus impliziert ein besonders Verhältnis zur „Nicht-Arbeit“. Das Verhältnis von „Arbeit“ und „Nicht-Arbeit“ ist dabei gerade für die Strukturierung von sozialen Verhältnissen maßgeblich. Dies spiegelt sich im Umgang mit Armut wieder, wie ein Blick auf die Geschichte der Armenfürsorge zeigt. Mit der Entstehung der Wert-Abspaltungsgesellschaft begann sich die Unterscheidung zwischen würdigen, d.h. arbeitenden, und unwürdigen, d.h. nicht-arbeitenden, Armen durchzusetzen und prägte die Ausformung des entstehenden Sozialwesens maßgeblich. Die Geschichte der Armenfürsorge ist dabei eng mit der Geschichte des Antiziganismus verzahnt. Denn im Antiziganismus sind soziale und rassistische Diskriminierung untrennbar verbunden. Angesicht der allgemeinen Verwilderungstendenzen im Zuge der postmodernen Krisendynamik des Kapitalismus scheint sich dabei ein „struktureller Antiziganismus“ (Roswitha Scholz) als Krisenverarbeitung für eine abstürzende Mittelschicht geradezu anzubieten und muss als Hintergrundrauschen auch für die Umstrukturierung des Sozialstaats im verfallenden Kapitalismus mitgedacht werden, was exemplarisch an dem “aktivierenden Sozialstaat“ in Deutschland gezeigt werden soll.

Siehe auch Leni Wissen: Die sozialpsychische Matrix des bürgerlichen Subjekts in der Krise. Eine Lesart der Freud’schen Psychoanalyse aus wert-abspaltungskritischer Sicht. Aus: exit! Heft 14

Dezember 2018

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.
ACHTUNG: das Treffen am Donnerstag, den 13. Dezember ist intern und dient der inhaltlich-thematischen und organisatorisch-perspektivischen Vorbereitung des kommenden Jahres. 
ACHTUNG: das Treffen am Donnerstag, den 27. Dezember fällt aus. Die Auseinandersetzung mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus wird am 24. Januar 2019 fortgeführt.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

Claus Peter Ortlieb: Zur Kritik des modernen Fetischismus

Vorankündigung: Der Exit!-Lesekreis in HH gibt in der Reihe Black Books des Schmetterling Verlages die Publikation Zur Kritik des modernen Fetischismus. Gesammelte Texte von Claus Peter Ortlieb 1997-2015 heraus. Das Buch wird im 2. Halbjahr 2019 erscheinen.

«Und auch im Innern der verbliebenen Demokratien sieht es nicht so strahlend aus, wie es die Propagandisten der westlichen Werte gern hätten. Je deutlicher sich das Ende des Kapitalismus abzeichnet, desto stärker klammern sich seine Subjekte an die durch ihn konstituierten Kategorien (Arbeit, Ware, Geld usw.), weil sie fetischistisch an sie gebunden sind. Auch das ist plausibel, weil die aus diesem System Herausfallenden ihr Menschrecht verlieren.»

Claus Peter Ortlieb


Die Publikation ist thematisch in drei Teile gegliedert:

  1. Erkenntniskritik: Geldförmige Erkenntnis. Zur Kritik der neuzeitlichen Wissenschaft
  2. Kritik der Aufklärung: Westliche Werte? Aufklärung und Fetisch
  3. Krisentheorie: Im Endstadium. Die letzte Krise des Kapitals

Die Texte haben im Rahmen der wert-abspaltungskritischen Theoriebildung Grundlagen für eine emanzipatotische Gesellschaftskritik geschaffen, die zumindest Ansatzpunkte für die sich stellende Herausforderung einer Überwindung der fetischistisch verfassten Gesellschaftlichkeit einer gebrochenen Totalität bieten kann. Hieraus ergibt sich die hohe Relevanz der Texte von Claus Peter Ortlieb, die mit dieser eigenständigen Publikation erstmals gebündelt vorliegen.

Die zwischen 1997 und 2015 verfassten Beiträge des Buches stehen im Kontext des theoretisch-kritischen EXIT!-Projekts (Exit!-Selbstdarstellung), welches an die Marx‘sche Kritik der politischen Ökonomie anknüpft. Alleinstellungsmerkmale des Projekts sind zum einen die von Robert Kurz bereits in den 1980er-Jahren ausgearbeitete Krisentheorie sowie die von Roswitha Scholz entwickelte Wert-Abspaltungs-Kritik, mit der über Marx hinaus das Geschlechterverhältnis in die Kritik der kapitalistischen Gesellschaft einbezogen wird.

Claus Peter Ortlieb, emeritierter Professor für Mathematik der Universität HH, ist Autor und Mitglied der Redaktion der Theoriezeitschrift EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft [1, 2] sowie Gründer des Exit!-Lesekreises in HH.

Verweise:

November 2018

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 08. November schließen wir das Thema Digitalisierung vorläufig ab. Wir reflektieren hierzu auf unsere Veranstaltung Digitalisierung im Kapitalismus vom 18. Oktober 2018 und ggf. auf die Texte Warum nur Comics gegen Manfred Spitzer helfen sowie Warum der Grundsatz „Pädagogik vor Technik“ bestenfalls trivial ist von Axel Krommer. Wir verweisen zudem auf den Text „Hammer und Pixel. Wie geht Mehrwertproduktion im digitalen Kapitalismus?“ von Felix Klopotek aus konkret, Ausgabe 10/ 2018. Im Vorfeld: Bericht über das EXIT!-Seminar 2018  („Klasse und soziale Frage“).

Am Donnerstag, den 22. November führen wir die Auseinandersetzung mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus fort. Wir machen dann weiter mit dem dritten Teil: Die modifizierte Wert-Abspaltungstheorie, hier ab Abschnitt 5.

ACHTUNG: das Treffen am Donnerstag, den 22. November muss leider kurzfristig abgesagt werden.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

Oktober 2018

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 11. Oktober machen wir weiter mit Digitalisierung als aktuellen Thema. Wir vertiefen die Reflektion über das Buch Kritik des Computers. Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen von Werner Seppmann, dies auch in Hinsicht auf unsere Veranstaltung Digitalisierung im Kapitalismus am 18. Oktober 2018.

Am Donnerstag, den 25. Oktober führen wir die Auseinandersetzung mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus fort. Wir machen dann weiter mit dem dritten Teil: Die modifizierte Wert-Abspaltungstheorie, hier ab Abschnitt 5.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

Digitalisierung, Literatur und Verweise

September 2018

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 13. September machen wir weiter mit Digitalisierung als aktuellen Thema. Wir steigen ein in die Lektüre von Kritik des Computers. Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen von Werner Seppmann, dies auch in Hinsicht auf unsere Veranstaltung Digitalisierung im Kapitalismus am 18. Oktober 2018.

Am Donnerstag, den 27. September führen wir unsere begonnene Lektüre des Buches Kritik des Computers. Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen von Werner Seppmann fort .

Die Auseinandersetzung mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus wird auf den 25. Oktober verschoben. Wir machen dann weiter mit dem dritten Teil: Die modifizierte Wert-Abspaltungstheorie, hier ab Abschnitt 5.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

August 2018

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 9. August machen wir weiter mit Digitalisierung als neuem, aktuellen Thema. Wir diskutieren erneut den Text Anmerkungen zur Digitalität (ab Abschnitt „Was ist Leben?“) von Thomas Koch. Hinweis: der Text wird auf Anfrage verschickt.

Am Donnerstag, den 23. August fahren mit unserer Auseinandersetzung mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus fort. Wir machen weiter mit dem dritten Teil: Die modifizierte Wert-Abspaltungstheorie.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

Juli 2018

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 12. Juli machen wir weiter mit Digitalisierung als neuem, aktuellen Thema. Wir diskutieren den Text Anmerkungen zur Digitalität von Thomas Koch. Hinweis: der Text wird auf Anfrage verschickt.

Am Donnerstag, den 26. Juli fahren mit unserer Auseinandersetzung mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus fort. Wir machen weiter mit dem zweiten Teil: Feministische Theorieansätze, hier III. Abschließende Bemerkungen zu den verschiedenen Theorieansätzen (ab S. 108)

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de