Querfront allerorten!

Wir können an dieser Stelle nur auf die Inhaltsangabe und die Zusammenfassung aus dem Editorial von EXIT! 14 verweisen. Der komplette Text ist leider nicht online verfügbar. Sollte dies der Fall sein, werden wir darauf hinweisen. 

Daniel Späth
QUERFRONT ALLERORTEN!

Oder: Die „Neueste Rechte“, die „neueste Linke“ und das Ende gesellschaftskritischer Transzendenz.

Teil I: Die Entstehung der „Neuesten Rechten“

Inhalt:

  • Die Krise der europäischen Union und die immanente Wende der Postmoderne
  • Verwirrung um die Querfront – Zur historischen Genese „deutscher Ideologie“ als ideologiekritische Voraussetzung des Neofaschismus
  • Das postmoderne Zeitalter der fundamentalen Krise, der Streit um Europa und die neue Vormachtstellung Deutschlands innerhalb der europäischen Krisenverwaltung
  • Die immanente Wende der Postmoderne, die europäische Krise und die Entstehung der „Neusten Rechten“ in Deutschland
  • Die gespaltene Mittelschicht in Deutschland
  • Die „Neueste Rechte“ im Widerspruch: Die Spaltungen im deutschen Neofaschismus und die entgrenzte „Dialektik der Ideologien“

Aus dem Editorial von EXIT! Heft 14:

[…] Dass derartige Querdenkereien und Vermittlungen keineswegs bloß im harmlosen postmodernen Spieluniversum verbleiben, zeigt Daniel Späth auf, wenn er die seit dem Crash 2007/8 zunehmende Querfrontbewegung zum Thema macht. Im vorliegenden ersten Teil seines Artikels „Querfront allerorten! oder Die ‚Neueste Rechte‘, die ‚neueste Linke‘ und das Ende gesellschaftskritischer Transzendenz“ legt er den realgesellschaftlichen und historischen Bedingungszusammenhang dar, der den Neofaschismus in Deutschland und Europa hervortreibt, und unterzieht die „Neueste Rechte“ einer Kritik auf den verschiedenen Ebenen der „konkreten Totalität“. Nach einer geschichtstheoretischen Entfaltung des Verhältnisses von negativer Universalität und nationaler Partikularität mit besonderem Fokus auf die deutsche Ideologie wird der Zusammenhang zwischen postmoderner Krisenvergesellschaftung und Entstehung des deutschen Neofaschismus hergestellt, wobei die Reflexion auf eine postmodern-immanente Wende eine besondere Bedeutung gewinnt. Sodann werden die drei Flügel des Neofaschismus – „Alternative für Deutschland“, „Mahnwachen für den Frieden“ und „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ – sowohl in ihrer Einheit als auch in ihren Unterschieden dargestellt. Schließlich erfährt die vorwaltende „Dialektik der Ideologien“ eine ausführliche Analyse, da die inneren Kontroversen des Neofaschismus auf das Ausspielen der eigenen Ideologie gegen eine andere zurückzuführen sind, weshalb diesen innerfaschistischen Auseinandersetzungen im Einzelnen nachgegangen wird. […]

Oktober 2017

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 12. Oktober wollen wir über den Artikel von Daniel Späth in Exit! 14 QUERFRONT ALLERORTEN! Oder: Die „neueste Rechte“, die „neueste Linke“ und das Ende gesellschaftskritischer Transzendenz diskutieren.

Am Donnerstag, den 26. Oktober beginnen wir uns mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus zu befassen. Wir steigen ein mit Einleitung: Zum Problem der Kulturalisierung des Sozialen seit den 80ern Jahren und Erster Teil: Zum Begriff von Wert und Wertabspaltung. beide [hier] abrufbar.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

September 2017

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungs-Kritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar

  • jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
  • jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.

Am Donnerstag, den 14. September werden wir die Veranstaltung Gender, Queer und Rechtsruck vom 08.09.2017 mit Roswitha Scholz reflektieren. Zudem befassen wir uns weiterhin mit der  Auswertung des G20 Gipfels und verweisen hierzu auf die Sendung Kritik der Gewalt von agoRadio. Beiträge zu Kultur und Politik von August 2017.

Am Donnerstag, den 28. September fahren wir fort mit der  abschließenden Debatte von Geld ohne Wert von Robert Kurz. JedEr ist gebeten, zu formulieren/ darzustellen, welche zentralen Punkte sich aus der Lektüre ergeben haben.

Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de