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November 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet bis auf Weiteres im informellen Rahmen und ergÀnzend als Chat statt.

[Marx] 1. ad Feuerbach _ 11.

Wir fahren fort mit dem Text „Grau ist des Lebens goldner Baum und grĂŒn die Theorie. Das Praxis-Problem als Evergreen verkĂŒrzter Gesellschaftskritik und die Geschichte der Linken“ von Robert Kurz aus EXIT! Heft 4 [Inhalt und Editorial] von 2007 zu.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

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Oktober 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet bis auf Weiteres im informellen Rahmen statt.

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und GrĂŒn des Lebens goldner Baum.“ Mephisto in Goethes Faust

Auch als Konsequenz der LektĂŒre der abschließenden Kapitel der letzten beiden Publikationen von Tomasz Konicz [Blog] in August und und September wenden wir uns dem Text „Grau ist des Lebens goldner Baum und grĂŒn die Theorie. Das Praxis-Problem als Evergreen verkĂŒrzter Gesellschaftskritik und die Geschichte der Linken“ von Robert Kurz aus EXIT! Heft 4 [Inhalt und Editorial] von 2007 zu.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

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Oktober 2020 Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

Im Oktober bringen wir zwei aufeinander aufbauende Sendungen zur Kritik der modernen Naturwissenschaft aus der Reihe N.P.C., das politische Abendmagazin, und zwar Teil 1 und Teil 2 des Vortrages Gesellschafts- und Erkenntnisform von Claus Peter Ortlieb zum Zusammenhang von bĂŒrgerlicher Vergesellschaftung und moderner Erkenntnisform. Aufgezeichnet in der Kooperative Haina am 8./9. September 2001, gesendet im Radio F.R.E.I., Erfurt. Moderation: Christian Höner.

Im ersten Teil geht es um das empirische Bild der modernen Wissenschaften: Nicht nur im AlltagsverstĂ€ndnis legitimieren sich die modernen Wissenschaften dadurch, daß sie die VorgĂ€nge der Erfahrungswelt durch Gesetze bestĂ€tigen und insofern nur Tatsachen offenbaren. Claus Peter Ortlieb widerlegt die falsche Annahme, daß es den modernen Wissenschaften ihrer Methode nach darum gehe, Tatsachen der Erfahrungswelt zu bestĂ€tigen. Vielmehr gehen die Wissenschaften von allgemeingĂŒltigen Gesetzen aus, deren Richtigkeit erst im Nachhinein im Experiment produziert werden muß. Es stellt sich die Frage, warum das "empirische Bild der modernen Wissenschaften" so hartnĂ€ckig sowohl im Alltagsbewusstsein als auch im Wissenschaftsbetrieb verankert ist.

Im zweiten Teil wird untersucht, wie das gesellschaftliche Sein mit dem erkennenden Bewußtsein zusammenhĂ€ngt. Ortlieb versucht dabei nicht, in arbeiterbewegungsmarxistischer Manier das herrschende Bewußtsein aus der Herrschaft einer Klasse oder einer speziellen Interessengruppe abzuleiten. Ihm geht es vielmehr darum, strukturelle Parallelen zwischen den durch abstrakte Arbeit vermittelten gesellschaftlichen Objektivierungsprozessen und der wissenschaftlichen Methode aufzuzeigen. Über diese Analyse eröffnet sich ein neuer Zugang zur Kritik des modernen Wissenschaftsbetriebes, seines Inhaltes und seiner Methoden.
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EXIT!-Seminar 2020

Einladung zum exit!-Seminar 2020, 09.–10.10.2020 in Mainz

Der Kollaps der Modernisierung heute I

Nach dem Finanzcrash 2008, mit dem auch in der Linken kaum jemand gerechnet hatte, machte sich zunĂ€chst eine allgemeine Panik breit. Die Angst vor dem „Kapitalkollaps“ (Tomasz Konicz) ging um. Es wurden Rettungspakte fĂŒr Banken geschnĂŒrt, und die EZB versuchte durch Niedrigzinspolitik die Wirtschaft in Gang zu bringen. Schon bald erschien es vielen (zumindest hierzulande) so, als hĂ€tte man die Situation wieder im Griff. Die FlĂŒchtlingsbewegungen bedrohten sodann dieses GefĂŒhl einer wiedergewonnenen StabilitĂ€t. Prompt schossen wieder einmal rechte Bewegungen (Pegida, AfD usw.) ins Kraut. „Corona“ steht dabei 2020 fĂŒr einen neuen Krisenschub, wobei dieses Virus nicht als Ursache, sondern nur als Beschleuniger der fundamentalen Krise zu betrachten ist. Auch ansonsten zischt und lodert es – auch unabhĂ€ngig von Corona – an allen Ecken und Enden der Welt. Robert Kurz hatte im „Kollaps der Modernisierung“ (1991) prognostiziert, dass nach dem Niedergang des Ostblocksozialismus die „Krise der Weltökonomie“ folgen werde. Diese Prognose hat sich mehr als bestĂ€tigt.

Eigentlich sollte das Seminar zu diesem Thema erst 2021 stattfinden, dann wird das „Kollapsbuch“ nĂ€mlich 30 Jahre alt. Die galoppierende Krisenentwicklung hat uns allerdings dazu bewogen, es bereits in diesem Jahr zum Schwerpunkt zu machen und im nĂ€chsten Jahr noch ein Nachfolge-Seminar zu veranstalten: Der Kollaps der Modernisierung heute II. Aspekte, die wir dieses Jahr behandeln wollen sind: „Das Ende des Westens und Corona“ und der „Kollaps der ökonomischen Kategorien“. Weiterhin erfolgt eine Kritik des Manifests „Feminismus fĂŒr die 99%“, das der Krise mit weithin traditionell marxistischen EinschĂ€tzungen begegnet.

Wir bitten um VerstĂ€ndnis, dass das diesjĂ€hrige Seminar coronabedingt nur im internen Kreis stattfindet und wir keine weiteren Anmeldungen entgegen nehmen können. Auch findet es nur von Freitag auf Samstag statt und wir haben die Referate auf drei reduziert. Die Mitgliederversammlung [Einladung] vom Verein fĂŒr kritische Gesellschaftswissenschaften e.V. findet am Samstag, den 10. Oktober, um 09 Uhr jedoch öffentlich statt. Aufnahmen der Referate und Diskussionen werden wie ĂŒblich ins Internet gestellt.

Programm und Anmeldung

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Globaler Klimastreik 25.09.2020

Karstens Beitrag

#KeinGradWeiter

„[…]. Of course we welcome sustainable investments and policies, but you must not for one second believe that ​what you have discussed so far will be even close to enough. We need to face the full picture. We are facing an existential crisis, and this is a crisis that we can not buy, build, or invest our way out of. ​Aiming to ‘recover’ an economic system that inherently fuels the climate crisis in order to finance climate action is just as absurd as it sounds. Our current system is not ‘broken’ – the system is doing exactly what it’s supposed and designed to be doing. It can no longer be ‘fixed’. We need a new system. […]“ #FaceTheClimateEmergency

Wir verweisen hier insbesondere auf die Texte

Weitere Artikel (mit politizistischem Hintergrund):  Fridays for Future – und was dazu nicht im Schulbuch steht von Georg Schuster: Teil 1: Vom „Menschheitswert Klima“ und dem idealistischen Einsatz dafĂŒr [19. Sep 2020] | Teil 2: Von der German Energiewende [24. Sep 2020] sowie Was sind die Kipppunkte in der Klimabewegung?  [26. Sep 2020] von Peter Nowak. Zudem Die Klimabewegung am Scheideweg [10. Oktober 2020] von Tomasz Konicz.

Siehe auch Globale Krise [
]

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September 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet nunmehr dauerhaft im informellen Rahmen und leider nicht mehr im Centro Sociale statt. Wir bedauern dies ausdrĂŒcklich, da wir RĂ€ume wie das Centro Sociale nach wie vor fĂŒr unterstĂŒtzenswert und gesellschaftlich relevant erachten und es prinzipiell auch wichtig finden, fĂŒr Interessierte direkt erreichbar/ ansprechbar zu sein. Allerdings hat sich die Dynamik unserer Treffen geĂ€ndert und wir können uns nicht mehr angemessen in die kollektiven Strukturen einbringen. Wir fĂŒhlen uns dem Centro Sociale weiterhin verbunden und wĂŒnschen den hier Engagierten auch fĂŒr die kommenden Jahre viel Kraft und Erfolg. Danke, dass wir hier sein durften!

Im September setzen wir unsere LektĂŒre der abschließenden Kapitel der letzten beiden Publikationen von Tomasz Konicz [Blog] fort, in denen er so etwas wie eine Perspektive fĂŒr einen emanzipatorischen „Transformationskampf“ (wobei bereits der Begriff selbst kritisch zu reflektieren ist) zu formulieren versucht.

Kapitalkollaps. Die finale Krise der Weltwirtschaft [2016]
09. Der große Transformationskampf

10. Was kann die Linke tun?

Siehe hierzu auch die entsprechenden BlogeintrÀge bei Konicz und bei uns, insbesondere das GesprÀch von Radio Corax mit Konicz zu seinem Buch Kapitalkollaps sowie die Aufnahme seines Vortrages zur Buchvorstellung in Hamburg (2016).

Klimakiller Kapital. Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört [2020]
5.  Jenseits der Apokalypse –  Wege in den Postkapitalismus
5.1  Keine Enteignung ist auch keine Lösung
5.2  Kommunismus = Internet + RÀte
5.3  Postkapitalismus ohne Verzicht
5.4  Was tun angesichts der kapitalistischen Klimakrise?

Siehe hierzu auch die entsprechenden BlogeintrĂ€ge bei Konicz und bei uns. Außerdem der Verweis zu seinem Vortrag im Rahmen der diesjĂ€hrigen Public Climate School 2020 von Students4Future Kiel: AnkĂŒndigung | Vortrag und zwar ab 3:30:00.

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September 2020 Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

FĂŒr September hat unsere Kontakperson im Freien Sender Kombinat eine alte Sendung von rotten system! rotten world? aus den Archiven gezogen: Systemische Ursachen der globalen Krise, ein Vortrag von Claus Peter Ortlieb gehalten am 15. MĂ€rz 2012 in Hamburg aus der Reihe rotten system! rotten world? Veranstaltungen zum Niedergang des Kapitalismus und seiner ideologischen Verarbeitung, die vom exit! Lesekreis in Hamburg in den Jahren 2012, 2013 und 2014 im Centro Sociale organisiert wurden, siehe auch http://rottensystem.blogsport.eu

Ist fĂŒr unsere VerhĂ€ltnisse gut produziert, und sogar hörbar, da durchsetzt mit nicht unertrĂ€glicher Musik, daher leider auch nicht frei abrufbar. Bei Interesse senden wir die Sendung gerne zu. Immerhin hier die Folien zum Vortrag.

“ … alle Wissenschaft wĂ€re ĂŒberflĂŒssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen.“ Marx, Kapital III (MEW 25: 825)

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Claus Peter Ortlieb: Zur Kritik des modernen Fetischismus

Update [14.08.2020]: Der Schmetterling Verlag hat uns freundlicherweise die Vorbemerkung von Claus Peter Ortlieb und unser Vorwort fĂŒr die Publikation zur VerfĂŒgung gestellt.

– – –

Veröffentlichungshinweis: Der Exit!-Lesekreis in HH gibt in der Reihe Black Books des Schmetterling Verlages die Publikation Zur Kritik des modernen Fetischismus. Die Grenzen bĂŒrgerlichen Denkens. Gesammelte Texte von Claus Peter Ortlieb 1997-2015 heraus. Das Buch ist im September 2019 erschienen.

«Und auch im Innern der verbliebenen Demokratien sieht es nicht so strahlend aus, wie es die Propagandisten der westlichen Werte gern hÀtten. Je deutlicher sich das Ende des Kapitalismus abzeichnet, desto stÀrker klammern sich seine Subjekte an die durch ihn konstituierten Kategorien (Arbeit, Ware, Geld usw.), weil sie fetischistisch an sie gebunden sind. Auch das ist plausibel, weil die aus diesem System Herausfallenden ihr Menschrecht verlieren.»

Claus Peter Ortlieb


Die Publikation ist in drei Teile gegliedert:

  1. Erkenntniskritik: Geldförmige Erkenntnis. Zur Kritik der neuzeitlichen Wissenschaft
  2. Kritik der AufklÀrung: Westliche Werte? AufklÀrung und Fetisch
  3. Krisentheorie: Im Endstadium. Die letzte Krise des Kapitals

Die Texte haben im Rahmen der wert-abspaltungskritischen Theoriebildung Grundlagen fĂŒr eine emanzipatotische Gesellschaftskritik geschaffen, die zumindest Ansatzpunkte fĂŒr die sich stellende Herausforderung einer Überwindung der fetischistisch verfassten Gesellschaftlichkeit einer gebrochenen TotalitĂ€t bieten kann. Hieraus ergibt sich die hohe Relevanz der Texte von Claus Peter Ortlieb, die mit dieser eigenstĂ€ndigen Publikation erstmals gebĂŒndelt vorliegen.

Die zwischen 1997 und 2015 verfassten BeitrĂ€ge des Buches stehen im Kontext des theoretisch-kritischen EXIT!-Projekts (Exit!-Selbstdarstellung von 2007), welches an die Marx‘sche Kritik der politischen Ökonomie anknĂŒpft. Alleinstellungsmerkmale des Projekts sind zum einen die von Robert Kurz bereits in den 1980er-Jahren ausgearbeitete Krisentheorie sowie die von Roswitha Scholz entwickelte Wert-Abspaltungs-Kritik, mit der ĂŒber Marx hinaus das GeschlechterverhĂ€ltnis in die Kritik der kapitalistischen Gesellschaft einbezogen wird.

Claus Peter Ortlieb, emeritierter Professor fĂŒr Mathematik der UniversitĂ€t HH, war. Autor und Mitglied der Redaktion der Theoriezeitschrift EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft [1, 2] sowie GrĂŒnder des exit!-Lesekreises in Hamburg. Claus Peter Ortlieb ist leider am 15. September 2019 – kurz vor der Auslieferung seines Buches – verstorben.

Rezensionen:

Verweise:

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Corona-Pandemie

Aufgrund der zur EindĂ€mmung der Covid-19-Pandemie als erforderlich erachteten Maßnahmen finden auch im Centro bis auf weiteres keine Veranstaltungen und also keine Treffen des exit! -Lesekreises in Hamburg im CENTRO SOCIALE statt (siehe auch hier).

Update [24.08.2020]:  »Ich will weder Beruf noch Familie« . Frauen zĂ€hlen zu den besonderen Verlierern der Pandemie und der Anti-Corona-Maßnahmen. GesprĂ€ch der konkret [2020_07] mit der freien Publizistin und Redakteur_in der Theorie-Zeitschrift »Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft«, Roswitha Scholz.

– – –

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Texte RĂŒckkehr zur kapitalistischen NormalitĂ€t? [Juni 2020] und Zur Diskussion um Corona [Mai 2020] von Herbert Böttcher/ Redaktion exit! sowie Corona und der Kollaps der Modernisierung [MĂ€rz 2020] von Roswitha Scholz fĂŒr die Redaktion von exit! & Herbert Böttcher fĂŒr den Vorstand von exit! und fĂŒr das Ökumenische Netz Ende MĂ€rz 2020.

Wir verweisen ergĂ€nzend auf den Text „Die Alten“ und die Corona-Krise von Andreas StĂŒckler im Soziologischen Journal der Instituts fĂŒr Soziologie der Uni Wien vom 29.04.2020 und das GesprĂ€ch Das Schwarz-Weiss-Denken mit der Psycholog_in Christine Kirchhoff in der taz vom 30.03.2020.

Zu den Wechselwirkungen mit dem ökonomischen Krisenverlauf zudem folgende Texte von Tomasz Konicz [Blog]:

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August 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet aufgrund der aktuellen Krisenentwicklung (siehe auch die BlogeintrÀge Corona-Pandemie und Globale Krise [
]) bis auf Weiteres im informellen Rahmen statt.

Das Programm fĂŒr August haben wir wie folgt verabredet: jeweils die abschließenden Kapitel der letzten beiden Publikationen von Tomasz Konicz [Blog], in denen er so etwas wie eine Perspektive – fĂŒr einen emanzipatorischen „Transformationskampf“ (wobei hier uE  bereits der Begriff selbst kritisch zu hinterfragen ist) zu formulieren versucht.

Kapitalkollaps. Die finale Krise der Weltwirtschaft [2016]
09. Der große Transformationskampf

10. Was kann die Linke tun?

Siehe hierzu auch die entsprechenden BlogeintrÀge bei Konicz und bei uns, insbesondere das GesprÀch von Radio Corax mit Konicz zu seinem Buch Kapitalkollaps sowie die Aufnahme seines Vortrages zur Buchvorstellung in Hamburg (2016).

Klimakiller Kapital. Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört [2020]
5.  Jenseits der Apokalypse –  Wege in den Postkapitalismus
5.1  Keine Enteignung ist auch keine Lösung
5.2  Kommunismus = Internet + RÀte
5.3  Postkapitalismus ohne Verzicht
5.4  Was tun angesichts der kapitalistischen Klimakrise?

Siehe hierzu auch die entsprechenden BlogeintrĂ€ge bei Konicz und bei uns. Außerdem der Verweis zu seinem Vortrag im Rahmen der diesjĂ€hrigen Public Climate School 2020 von Students4Future Kiel: AnkĂŒndigung | Vortrag und zwar ab 3:30:00.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

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August 2020 Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

Aber im August haben wir einfach mal Pause gemacht. Schön ist, dass auch unabhÀngig von uns interessante Sendungen laufen, hier am Freitag, den 09. August um 08:00 Uhr:  Kritik als Denkform. Von den Voraussetzungen kritischen Denkens [1|2|3] aus der Reihe Sachzwang FM von Dr. Indoktrinator.

Kritisch? ...sind wir doch irgendwie alle. Sollte man meinen. Irgendetwas doof zu finden oder abzulehnen, macht jedoch noch keine Kritik aus, nicht mal ein Urteil. Es ist zunĂ€chst eine unverbindliche BefindlichkeitsĂ€ußerung. Um also den Unterschied zwischen Gemoser und Kritik herauszukitzeln, muß man tiefer graben; hierzu ist es ebenso notwendig wie lohnend, philosophisch zu werden. (Philosophie = „Freude am Denken“)

An die Wurzeln gehende Gesellschaftskritik sieht sich wegen ihrer extremen Minderheitsposition heute schnell in der Situation eines Menschen, der in eine Irrenanstalt geraten ist, deren Insassen erkennbar alle dem selben Wahn verfallen sind. Jeder Versuch, die Lage zu klĂ€ren, fĂŒhrt unweigerlich dazu, selbst fĂŒr verrĂŒckt gehalten zu werden. Normal ist schließlich immer die Mehrheit. Claus Peter Ortlieb

Mit Claus Peter Ortlieb (1947–2019) ist im September 2019 ein Denker und Theoretiker verstorben, dem wichtige Impulse in Sachen fundamentaler Gesellschafts- und Wissenschaftskritik zu verdanken sind. Obschon Professor fĂŒr Mathematik, bestand Ortliebs Leidenschaft darin, die eigenen – beschrĂ€nkten – Denkformen des Positivismus, jene eingeschliffenen Verfahrensweisen selbstgenĂŒgsamen Formalisierens und Modellierens, infrage zu stellen und in subversiver Absicht zu ĂŒberschreiten. Wir prĂ€sentieren heute einen bemerkenswerten Aufsatz Ortliebs aus dem Jahr 2000, dessen Titel schon fĂŒr sich spricht: Gesellschaftskritik als Erkenntniskritik. Anmerkungen zu der Frage, warum Kritik der Theorie bedarf und wo deren Grenzen liegen. Denn oft wird man sich ja schon mal gefragt haben, warum – eigentlich evidente – kritische BasisbanalitĂ€ten bei so wenigen Leuten verfangen, sprich auf intellektuelle Resonanz stoßen. Inwiefern also Schwierigkeiten der Erkenntnis (oder auch nur Widrigkeiten des Erkenntnisinteresses) auf der Seite der Rezipienten zu suchen sind oder nicht doch auch im Gegenstand selbst. Leute, die der weitverbreiteten Ansicht sind, die real existierende sei zwar nicht die beste aller Welten, aber doch die einzige, mĂŒssen sich fragen lassen, wie ernst sie sich selbst nehmen.

Ähnlich grundsĂ€tzlich versucht Leo Elser in einem Vortrag aus dem Jahr 2011, Wesensmerkmalen gelingender Kritik nachzuspĂŒren. Nach Marx ist die Kritik der Religion die Voraussetzung aller Kritik. Doch besteht auch in Zeiten wie den unseren, in denen das Bekenntnis gegen die etablierte Religion zum guten Ton gehört, kein Mangel an Götzen, die der „durch seine Gesundheit erkrankte Menschenverstand“ (Adorno) aufbietet, um nur eines nicht werden zu mĂŒssen: Vernunft. Vernunft und Kritik, die in unvernĂŒnftigen VerhĂ€ltnissen notwendig dasselbe sind, teilen mit der traditionellen Theologie aber ihren Bezug auf das Ganze und den Anspruch auf Wahrheit. So wie sich die bloße Meinung gegen die Kirche als Religionskritik mißversteht, so auch die Meinung gegen die Banken als Kapitalismuskritik. Beides ist mitnichten „verkĂŒrzte Kritik“, die aufs richtige Maß zu verlĂ€ngern sich linke Intellektuelle zur Aufgabe gemacht haben, sondern zum Ressentiment versteinerte Denkform dessen, was ohnehin ist, aber nicht mehr sein darf, wenn Vernunft wirklich werden soll.

Alles Denken - ohne Ausnahme - ist in seinen Formen durch die Gesellschaft determiniert, in der es stattfindet. Claus Peter Ortlieb

Leider ist die Sendung bislang nicht frei verfĂŒgbar.

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Juli 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet aufgrund der aktuellen Krisenentwicklung (siehe auch die BlogeintrĂ€ge Corona-Pandemie und Globale Krise […]) bis auf Weiteres im informellen Rahmen statt.

…and politics.

Wir befassen uns weiter mit dem gesellschaftlichen Krisenverlauf vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, in diesem Monat versuchen wir einen Blick auf die Wechselwirkungen mit der ökonomischen Krise [wobei die unterschiedlichen Ebenen aufeinander bezogen gedacht werden mĂŒssen und gar nicht voneinander getrennt werden können/ dĂŒrfen] und eine AnnĂ€herung an den Begriff Todestrieb.

Zur ökonomischen Krise verweisen wir auf zwei grundlegende Texte der entwickelten Krisentheorie:

  1. Robert Kurz: Die Krise des Tauschwerts [1986]
  2. Claus Peter Ortlieb: Ein Widerspruch von Stoff und Form [2009]

Zudem folgende Texte von Tomasz Konicz [Blog]:

Texthinweise zum Begriff Todestrieb folgen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

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Juli 2020 Sendung Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

Aus aktuellem Anlaß [Stichworte Klimawandel, Corona-Pandemie] senden wir in den Monaten April, Mai, Juni und Juli 2020 die BeitrĂ€ge des exit! Seminars 2013 Gesellschaftliche NaturverhĂ€ltnisse: „[…] Wenn wir von gesellschaftlichen NaturverhĂ€ltnissen sprechen, geht es […] um das VerhĂ€ltnis von Natur und kapitalistischem Patriarchat, das sich nicht in postmoderne PluralitĂ€t auflösen lĂ€sst. Ökologische Probleme können unter kapitalistischen Bedingungen nicht gelöst werden;  darĂŒber hinaus weisen neue ökologische Bewegungen starke ideologische Momente auf, die bei fortschreitender Krise ihr Destruktionspotential erst voll entfalten könnten, wie anhand der Postwachstumsbewegung aufgezeigt wird. Außerdem werden Überlegungen zum Androzentrismus in der Geschichte der Naturwissenschaften und zur „Natur des Subjekts und des Staates“ angestellt.

Dokumentation des Seminars Gesellschaftliche NaturverhÀltnisse inklusive aller VortrÀge im Audioarchiv kritischer Theorie und Praxis.

Juni 2020 [Teil 4]: Daniel SpÀth, Postwachstumsbewegung: Eine Variante (links)liberaler KrisenverdrÀngung [Vortrag: Teil 1 | Teil 2].

Es ist ein Wesensmerkmal des linken ideologiekritischen Reduktionismus, sich in den vielfĂ€ltigen PolaritĂ€ten moderner SubjektivitĂ€t einzurichten und damit Freiheit im Sinne Adornos, als kritische Verweigerung gegenĂŒber den herrschenden Alternativen, der PartikularitĂ€t zu ĂŒberantworten. Ob nun der Idealismus zu einem Materialismus (Hegel vom Kopf auf die FĂŒĂŸe gestellt) oder aber der Subjektivismus zu einem Objektivismus („Historischer Materialismus“) gewendet wird, das Resultat ist immer dasselbe: Als kritische Weiterentwicklung der bĂŒrgerlichen Vernunft apostrophiert, desavouiert sich der identitĂ€tslogische Anbau an der modernen Theoriearchitektur nicht etwa als transzendierende Kritik, sondern regelmĂ€ĂŸig als ein immanenter Widerpart. Dieser Reduktionismus blamiert sich insbesondere in der Krise des warenproduzierenden Patriarchats. Der westliche Linksradikalismus, der statt der Fundamentalkrise ĂŒberall „Chancen“ und „Aushandlungsoptionen“ wittert, hat die realgeschichtlichen Metamorphosen der AufklĂ€rungsvernunft nicht ĂŒberwunden, welche vielmehr zum unhinterfragbaren SelbstverstĂ€ndnis sedimentierte. Der weithin neoliberalisierten Linken scheinen sich quasi naturwĂŒchsig neue Alternativen zu eröffnen: „AufklĂ€rung“ versus „GegenaufklĂ€rung“, „Vernunft“ versus „Unvernunft“, „Liberalismus“ versus „Volkstum“ etc., wobei, der identitĂ€tslogischen Versessenheit folgend, erstere gerne dem „rationalen Westen“ und letztere irgendwelchen „irrationalen Banden“ zugeordnet werden, wodurch der eigene mĂ€nnlich-westliche, weiße Standpunkt wieder mal fein raus ist.

Einer derart verkĂŒrzten „Ideologiekritik“ muss die „Postwachstumsbewegung“ als Wiederkehr eines ausgemacht völkischen Denkens gelten. Schließlich operieren ihre VertreterInnen nicht nur mit einem positiven Naturbegriff, darĂŒber hinaus verweisen die diversen BegrĂŒndungsmodi eines „falschen Wachstums“ auf eine strukturell antisemitische Ideologie, deren Ursachendiagnostik bezĂŒglich der Krise sich ausschließlich auf das dĂ€monisierte Finanzkapital und den inkriminierten Zins kapriziert. FĂŒr die assoziative Grundgesinnung des postmodernisierten Linksradikalismus bedĂŒrfte es hierbei keinerlei dialektischer BegrĂŒndung mehr, zumindest dort, wo derartige Sachverhalte noch einem Anspruch der Kritik unterliegen: Naturversessenheit und struktureller Antisemitismus – na, wenn das kein völkisches Denken ist... Allerdings handelt es sich hierbei um einen Trugschluss. Denn dass struktureller Antisemitismus und ein problematischer Naturbegriff gleichwohl zu Bestandteilen liberaler Gesinnung gerinnen können, soll an ausgewĂ€hlten Texten jener „Postwachstumsbewegung“ rekonstruiert werden. In diesem Sinne wird der erste Teil des Vortrags einen erkenntnis- und ideologiekritischen Durchgang durch zentrale Referenztheorien der Postwachstumsideologie (Immanuel Kant/ Silvio Gesell) versuchen, um den gemeinsamen epistemologischen Bezugsrahmen einer liberalen Zins- bzw. Geld„kritik“ offenzulegen, um sodann ihre zentrale Kategorie in den Fokus zu rĂŒcken: Die Natur. Auch weitere wichtige Aspekte der Postwachstumsbewegung (RegionalwĂ€hrung, quasi subsistenzwirtschaftliche Arbeitsformen, neue MaßstĂ€be des Wachstums etc.) werden dabei einer Kritik unterzogen und in den Kontext der Fundamentalkrise gerĂŒckt, deren konstitutiver Bedingungszusammenhang fĂŒr jene liberale „Kritik“ des Wachstums evident ist.

Wir verweisen auch auf den Text Liberalismus in der Fundamentalkrise: Eine Kritik der „Postwachstumsbewegung“ sowie in verĂ€nderter Fassung »Postwachstum« oder die Krise der Vernunft. Zu einem Syndrom liberaler Fortschrittslosigkeit.

Daniel SpÀth war Mitglied der Redaktion der Theoriezeitschrift EXIT!. Weitere Texte von Daniel SpÀth auf exit-online.org [=> AutorInnen].

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Juni 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet aufgrund der aktuellen Krisenentwicklung (siehe auch die BlogeintrĂ€ge Corona-Pandemie und Globale Krise […]) bis auf Weiteres im informellen Rahmen statt.

…oder in QuarantĂ€ne?

Wir befassen uns mit dem gesellschaftlichen Krisenverlauf vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, in diesem Monat insbesondere mit dem Interview mit Roswitha Scholz, Publizistin und Redakteurin der Theorie-Zeitschrift »Exit!«, ĂŒber die Pandemie und das GeschlechterverhĂ€ltnis „Ich will weder Beruf noch Familie“ in der konkret Juli 2020.

Weiter mit den Texten RĂŒckkehr zur kapitalistischen NormalitĂ€t? [Juni 2020] und Zur Diskussion um Corona [Mai 2020] von Herbert Böttcher/ Redaktion exit! sowie Corona und der Kollaps der Modernisierung [MĂ€rz 2020] von Roswitha Scholz und Herbert Böttcher. Außerdem mit dem Text „Die Alten“ und die Corona-Krise [April 2020] von Andreas StĂŒckler aus dem Soziologischen Journal der Instituts fĂŒr Soziologie der Uni Wien.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

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Juni 2020 Sendung Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

Aus aktuellem Anlaß [Stichworte Klimawandel, Corona-Pandemie] senden wir in den Monaten April, Mai, Juni und Juli 2020 die BeitrĂ€ge des exit! Seminars 2013 Gesellschaftliche NaturverhĂ€ltnisse: „[…] Wenn wir von gesellschaftlichen NaturverhĂ€ltnissen sprechen, geht es […] um das VerhĂ€ltnis von Natur und kapitalistischem Patriarchat, das sich nicht in postmoderne PluralitĂ€t auflösen lĂ€sst. Ökologische Probleme können unter kapitalistischen Bedingungen nicht gelöst werden;  darĂŒber hinaus weisen neue ökologische Bewegungen starke ideologische Momente auf, die bei fortschreitender Krise ihr Destruktionspotential erst voll entfalten könnten, wie anhand der Postwachstumsbewegung aufgezeigt wird. Außerdem werden Überlegungen zum Androzentrismus in der Geschichte der Naturwissenschaften und zur „Natur des Subjekts und des Staates“ angestellt.

Dokumentation des Seminars Gesellschaftliche NaturverhÀltnisse inklusive aller VortrÀge im Audioarchiv kritischer Theorie und Praxis.

Juni 2020 [Teil 3]: Karina Korecky, „Man nennt mich Natur und ich bin doch ganz Kunst“: Zur Natur des Subjekts und des Staates [Vortrag].

Wer in kritischer Absicht von den GrĂŒnden fĂŒr Unfreiheit, UnterdrĂŒckung und Diskriminierung spricht, verortet diese normalerweise in der Gesellschaft oder im Sozialen, keineswegs in der Natur. Alles, was gesellschaftlich, sozial, gemacht oder konstruiert ist, kann verĂ€ndert werden, wĂ€hrend „Natur“ Ungleichheit und Zwang verfestigt und legitimiert. Einst war das genau anders herum: Die Natur war gut und ihr zum Durchbruch zu verhelfen Programm der AufklĂ€rung zur Durchsetzung von Freiheit und Gleichheit. Die freundliche Natur der AufklĂ€rung des ausgehenden 18. Jahrhunderts wurde zweihundert Jahre spĂ€ter zur Berufungsinstanz fĂŒr Ungleichheit. Wer heute fĂŒr gleiche Rechte kĂ€mpft, kritisiert „Naturalisierung“ und „Biologismus“. Am konsequentesten – sozusagen als AufklĂ€rung mit umgekehrten Vorzeichen – geht dabei der linke Poststrukturalismus vor, der eine klare FeinderklĂ€rung an Natur abgibt und auf die FĂ€higkeiten des Geistes zur (De-)Konstruktion setzt. DemgegenĂŒber steht in der linken Debatte ein eher hilfloser und vage bleibender Verweis auf Natur als das unverfĂŒgbare Moment, das sich sperrt, nicht aufgeht im beherrschenden Zugriff – manchmal verbunden mit der Hoffnung, da möge es ein Außen der gesellschaftlichen TotalitĂ€t geben, vielleicht sogar einen Ausgangspunkt, an dem der revolutionĂ€re Hebel angesetzt werden kann. Der Vortrag handelt von der inneren Natur als Voraussetzung von Subjekt (Natur des Menschen) und Staat (Naturzustand) und ihrer Geschichte. Gezeigt werden soll, dass Materialismus nicht heißen kann, nach dem richtigen Naturbegriff zu suchen, sondern die Geschichte des VerhĂ€ltnisses von Geist und Natur zu erzĂ€hlen: von der Befreiung versprechenden Natur zur Biopolitik [1] [2] [3] des autoritĂ€ren Staates.

Karina Korecky ist Soziologin und Politikwissenschaftlerin [1] [2] [3] [4] mit den Schwerpunkten Soziologie mentaler Gesund- und Krankeit, Soziologie öffentlicher Gesundheitsversorgung, Politische Theorie und Feministische Theorie.

In der Zeitschrift exit! Heft 9 (2012) veröffentlichte sie den Text Wo die Liebe zu den Gesetzen im Staate ruht. Über den Zusammenhang von Weiblichkeit und Nation [Inhalt und Editorial] [Zusammenfassungen].

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Mai 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet aufgrund der aktuellen Krisenentwicklung (siehe auch die BlogeintrĂ€ge Corona-Pandemie und Globale Krise […]) bis auf Weiteres im informellen Rahmen statt, und zwar

  • jeweils Montags um 18 Uhr

Wir befassen uns weiterhin mit den gesellschaftlichen KrisenverlÀufen, zZt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

Auch oder gerade weil wir Analyse und Schlussfolgerungen nicht notwendig zustimmen diskutieren wir hier aktuell Vortrag und Diskussion Das Virus und der Wert von sous la plage/ antigravitationistische linke und JustIn Monday im Rahmen des Salons gegen die Schwerkraft von 06. Mai 2020. Zum besseren VerstÀndnis insbesondere des ersten Teiles zu den Begriffen Bio-Politik und Bio-Macht von Michel Foucault unter [1] [2] [3].

Wir verweisen zudem auf den gleichnamigen Text Das Virus und der Wert von JustIn Monday in der konkret.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

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Mai 2020 Sendung Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

Aus aktuellem Anlaß [Stichworte Klimawandel, Corona-Pandemie] senden wir in den Monaten April, Mai, Juni und Juli 2020 die BeitrĂ€ge des exit! Seminars 2013 Gesellschaftliche NaturverhĂ€ltnisse: „[…] Wenn wir von gesellschaftlichen NaturverhĂ€ltnissen sprechen, geht es […] um das VerhĂ€ltnis von Natur und kapitalistischem Patriarchat, das sich nicht in postmoderne PluralitĂ€t auflösen lĂ€sst. Ökologische Probleme können unter kapitalistischen Bedingungen nicht gelöst werden;  darĂŒber hinaus weisen neue ökologische Bewegungen starke ideologische Momente auf, die bei fortschreitender Krise ihr Destruktionspotential erst voll entfalten könnten, wie anhand der Postwachstumsbewegung aufgezeigt wird. Außerdem werden Überlegungen zum Androzentrismus in der Geschichte der Naturwissenschaften und zur „Natur des Subjekts und des Staates“ angestellt.

Dokumentation des Seminars Gesellschaftliche NaturverhÀltnisse inklusive aller VortrÀge im Audioarchiv kritischer Theorie und Praxis.

Mai 2020 [Teil 2]: Johannes Bareuther, Zum Androzentrismus der naturbeherrschenden Vernunft [Vortrag | Diskussion] (siehe auch der gleichnamige Text in EXIT!, Heft 12).

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Entstehung der neuzeitlichen Naturwissenschaften und der kapitalistischen Vergesellschaftung, aus dem sich auch deren destruktive Tendenzen erklĂ€ren. Der Vortrag stellt, dabei an die feministische Wissenschaftskritik anknĂŒpfend, Überlegungen an, wie eine wert-abspaltungs-theoretisch akzentuierte Kritik der Naturwissenschaft aussehen kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der historischen Konstitutionsphase um das 17. Jahrhundert. Das Referat arbeitet die Grenzen des Buches Im Takt des Geldes von Eske Bockelmann sowie den Zusammenhang von Geschlecht und Wissenschaft heraus und nimmt Bezug auf den grundlegenden Text Bewusstlose ObjektivitĂ€t von Claus Peter Ortlieb.
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Neue Veröffentlichungen: 2 BĂŒcher und exit! Nr. 17

Wir freuen uns, auf auf zwei neue Buchveröffentlichungen hinweisen zu können, die wir fĂŒr beachtenswert halten:

Tomasz Konicz, Klimakiller Kapital. Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört

Zudem ist jĂŒngst sein Text Konjunktur fĂŒr Gesundbeter. Ein polemischer Überblick ĂŒber die Anpassungsleistungen kapitalistischer Ideologie in Zeiten der manifesten Krise auf exit-online.org erschienen. Wir empfehlen seinen Blog regelmĂ€ĂŸig auf neue Analysen des Krisenverlaufes hin zu prĂŒfen. Wir verweisen auch auf die Rezension des Buches Die richtige Frage von Gerd Bedszent in der jungen Welt.

 

Eske Bockelmann, Das Geld. Was es ist, das uns beherrscht

 

DarĂŒberhinaus begrĂŒĂŸen wir selbstredend begeistert die Auslieferung von

Gruppe EXIT!, exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft Nr. 17

 Inhalt und Editorial

Aus dem Inhalt: Gerd Bedszent, Vom Marsch in die Barbarei oder Der Osten als Buhmann

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April 2020

Der Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik findet aufgrund der aktuellen Krisenentwicklung [siehe auch die BlogeintrĂ€ge Corona-Pandemie und Globale Krise […]] bis auf Weiteres als Telefonkonferenz statt, und zwar am

  • 2. Do im Monat um 19 Uhr
  • 4. Do im Monat um 19 Uhr

FĂŒr das Programm verweisen wir auf den Eintrag MĂ€rz 2020. Wir passen dieses aber gemĂ€ĂŸ den – auch persönlichen – Notwendigkeiten und BedĂŒrfnissen an. Kontakt, Austausch und kritische Reflexion erscheinen uns auch und insbesondere unter den derzeitigen Bedingungen fĂŒr ebenso dringend erforderlich wie zwingend notwendig.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

Es existiert zudem ein nicht-öffentlicher Lesekreis, der sich mit Psychoanalyse, Kritischer Theorie und PĂ€dagogik auseinandersetzt. Bei Interesse könnt Ihr uns ebenfalls ĂŒber die Kontaktadresse des exit! Lesekreises kontaktieren.

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April 2020 Sendung Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

Aus aktuellem Anlaß [Stichworte Klimawandel, Corona-Pandemie] senden wir in den Monaten April, Mai, Juni und Juli 2020 die BeitrĂ€ge des exit! Seminars 2013 Gesellschaftliche NaturverhĂ€ltnisse: „[…] Wenn wir von gesellschaftlichen NaturverhĂ€ltnissen sprechen, geht es […] um das VerhĂ€ltnis von Natur und kapitalistischem Patriarchat, das sich nicht in postmoderne PluralitĂ€t auflösen lĂ€sst. Ökologische Probleme können unter kapitalistischen Bedingungen nicht gelöst werden;  darĂŒber hinaus weisen neue ökologische Bewegungen starke ideologische Momente auf, die bei fortschreitender Krise ihr Destruktionspotential erst voll entfalten könnten, wie anhand der Postwachstumsbewegung aufgezeigt wird. Außerdem werden Überlegungen zum Androzentrismus in der Geschichte der Naturwissenschaften und zur „Natur des Subjekts und des Staates“ angestellt.

Dokumentation des Seminars Gesellschaftliche NaturverhÀltnisse inklusive aller VortrÀge im Audioarchiv kritischer Theorie und Praxis.

April 2020 [Teil 1]: Claus Peter Ortlieb, Kapitalistische Krise und Naturschranke.

Anders als die ökonomische Krise, die in der bĂŒrgerlichen Öffentlichkeit als vorĂŒbergehende Erscheinung gedeutet wird, wird die ökologische Krise dort durchaus als Grundproblem der modernen Lebensweise wahrgenommen. Allzu offensichtlich ist der Widerspruch zwischen den ökonomischen Wachstumsimperativen auf der einen und der Endlichkeit der stofflichen Ressourcen auf der anderen Seite. Solange allerdings die kapitalistische Produktionsweise fĂŒr so natĂŒrlich gehalten wird wie die Luft zum Atmen, beruhen alle Problemlösungen auf Fiktionen: WĂ€hrend die einen die Naturschranke unter Hinweis auf den technischen Fortschritt als nicht existent vom Tisch wischen, vernachlĂ€ssigen oder verniedlichen die anderen die systemischen ZwĂ€nge und halten allen Ernstes einen Kapitalismus ohne Wachstum fĂŒr möglich. Dazwischen versucht eine Mehrheit, das Problem durch die Kreation logisch unvertrĂ€glicher Begriffe wie den des „nachhaltigen Wachstums“ zu vernebeln und sich so die Vereinbarkeit des Unvereinbaren einzureden.

Zur KlĂ€rung der Frage, was da eigentlich so zwanghaft wĂ€chst, sollen im Referat die im Laufe der kapitalistischen Entwicklung dynamisch sich verĂ€ndernden Beziehungen zwischen Mehrwertproduktion, stofflichem Output und Ressourcenverbrauch und die aus ihnen resultierenden WachstumszwĂ€nge untersucht werden. Dabei zeigt sich, dass ökonomische und ökologische Krise einerseits dieselbe Ursache in dem immer weiteren Auseinandertreten von stofflichem und abstraktem Reichtum haben. Auf der anderen Seite geraten die innerkapitalistischen Lösungsversuche fĂŒr beide Krisen miteinander zunehmend in Widerspruch: WĂ€hrend etwa im Rezessionsjahr 2009 die weltweite CO2-Emission tatsĂ€chlich leicht zurĂŒckging, laufen die vergeblichen Versuche zur BewĂ€ltigung der ökonomischen Krise darauf hinaus, noch die letzten natĂŒrlichen Schranken gewaltsam zu durchbrechen.

Literaturliste zum Vortrag „Warum der Kapitalismus die Umwelt zerstören muss“ von C.P. Ortlieb.

Weiter Texte von Claus Peter Ortlieb

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MĂ€rz 2020 Sendung Radio fsk

Der Exit!-Lesekreis in HH sendet regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag unter dem Titel rotten system! rotten world? auf Radio FSK [Freies Sender Kombinat, Hamburg], und zwar immer

  • jeden zweiten Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr vormittags.

Die BeitrĂ€ge werden auch jeweils im transmitter, der Programmzeitschrift von Radio FSK angekĂŒndigt.

MÀrz 2020 VortrÀge des exit! Seminars 2019 Geschlecht, Subjekt, Krise [Teil 4]: Roswitha Scholz, Simone de Beauvoir heute.


Simone de Beauvoirs Buch „Das andere Geschlecht", das vor 70 Jahren erstmals erschien, spielte in der feministischen Theorie/ Genderforschung lange keine Rolle mehr. Heute erinnert man/frau sich wieder an sie. Dies dĂŒrfte nicht zuletzt einem Selbstreflexivwerden von Feminismus und Genderforschung in der gegenwĂ€rtigen Krisensituation geschuldet sein. Dabei stellen sich die Fragen des „Wie weiter?" und „Was kommt nach der Genderforschung?“. In den 1970er Jahren hatte sich insbesondere ein Gleichheitsfeminismus mit dem Slogan „Man wird nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht” auf de Beauvoir berufen. Ein Differenzfeminismus bezichtigte sie sodann, mĂ€nnliche NormalitĂ€tskriterien auf Frauen anzuwenden. Schließlich wurde ihr in den 1990er Jahren von einem dekonstruktivistischen Feminismus vorgeworfen, trotz all ihrer Kritik der hierarchischen GeschlechterverhĂ€ltnisse einem dualistischen Denken verpflichtet geblieben zu sein und eine erneute Herstellung von Zweigeschlechtlichkeit betrieben zu haben. In dem Vortrag wird eine zeitliche Einordnung des „anderen Geschlechts" und seiner Bedeutung vor dem Hintergrund der Wert-Abspaltungskritik versucht sowie auf Aspekte hingewiesen, die durchaus noch heute AktualitĂ€t beanspruchen können. Dabei wird auch das VerhĂ€ltnis zwischen objektiven Strukturen und SubjektivitĂ€t/ Bewußtsein in ihrem dialektischen Vermitteltsein thematisiert. Denn der Existentialismus setzt noch in seiner marxistischen Variante bei Sartre und de Beauvoir das Subjekt absolut.

Roswitha Scholz, geboren 1959, SozialpĂ€dagogin, Studium „querbeet“ durch die Sozial- und Geisteswissenschaften, zweiter Bildungsweg, freie Publizistin, Redaktionsmitglied der Theoriezeitschrift EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft [1, 2]. Buchveröffentlichungen: Das Geschlecht des Kapitalismus (2000), Differenzen der Krise – Krise der Differenzen (2005), etliche Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften. Schwerpunkte: Soziale Ungleichheit, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus, Postmoderne und Zeitgeist, VerhĂ€ltnis: Gesellschaftliche Form – konkrete TotalitĂ€t – Dialektik. Texte von Roswitha Scholz auf exit-online.org

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MĂ€rz 2020

Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar jeden

  • 2. Do im Monat um 19 Uhr im Eck-BĂŒro
  • 4. Do im Monat um 19 Uhr im Raum Kubus

Nach der Wiederaufnahme unseres Thema Entwicklung der Krise – Krise der Entwicklung befassen wir uns weiter mit China, fortgesetzt mit der Publikation China -die zukĂŒnftige Weltwirtschafts- und Supermacht? Mythos und RealitĂ€t von Raimund G. Philipp, hier bis einschließlich Seite 202/ Fazit zum Abschnitt Das systemimmanente zwanghaft-logische Scheitern einer auf Warenproduktion basierenden Planwirtschaft.

Wir verweisen hier ergÀnzend auf die Texte Die Quadratur des Kreises. Funktionsmechanismus und Zusammenbruch der sowjetischen Planökonomie (1990) von Johanna W. Stahlmann sowie Gesellschaftskritik als Erkenntniskritik. Anmerkungen zu der Frage, warum Kritik der Theorie bedarf und wo deren Grenzen liegen (2000) von Claus Peter Ortlieb.

NeuzugÀnge sind herzlich willkommen.

Kontakt: kontakt [at] exit-lesekreis-hh.de

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Globale Krise […]

Lied vom Ende des Kapitalismus | Musik | Text

[…] der gesellschaftlichen Formkonstitution: die sich zunehmend beschleunigende Dynamik der globalen Krise – in ihrer VerschrĂ€nkung als ökologischer, sozialer und ökonomischer und also gesamtgesellschaftlicher – erschwert es zunehmend, den Entwicklungen auf der Erscheinungsebene adĂ€quat zu folgen. Wir möchten dennoch versuchen, dem mit diesem immer wieder aktualisierten Beitrag unseres Blogs zumindest zu entsprechen, da wir denken, dass kritische Theorie und kategoriale Kritik sich dazu zu verhalten haben.

Von Tomasz Konicz [Blog] ist der Artikel Konjunktur fĂŒr Gesundbeter. Ein polemischer Überblick ĂŒber die Anpassungsleistungen kapitalistischer Ideologie in Zeiten der manifesten Klimakrise bei exit-online.org erschienen [11.04.2020].

Von Tomasz Konicz [Blog] ist der Artikel SchwellenlĂ€nder auf der Kippe. Bei lĂ€nger anhaltender Krise drohen weiten Teilen der angeschlagenen Semiperipherie ökonomische ZusammenbrĂŒche auf Telepolis erschienen [23.03.2020].

Von Tomasz Konicz [Blog] ist der Artikel Kapitalismus kaputt? Löst die gegenwĂ€rtige Pandemie den nĂ€chsten globalen Krisenschub aus? Ein Überblick ĂŒber die strukturelle KrisenanfĂ€lligkeit des spĂ€tkapitalistischen Weltsystems auf Telepolis erschienen [17.03.2020].

Von Thomas Meyer ist der Artikel „Gesellschaftliche Naturkatastrophen“ und die neue Klimaschutzbewegung. Die Apologeten des Amok laufenden Kapitalimus haben nur noch die Freiheit zum Tode anzubieten auf Telepolis erschienen [18.02.2020].

Von Tomasz Konicz [Blog] ist im MĂ€rz 2020 das Buch Klimakiller Kapital. Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört erschienen. Wir verweisen auf Ausschnitte aus Kapital 4. „Kapitalistische Selbstzerstörung“:

Texte von Tomasz Konicz

Texte von Claus Peter Ortlieb